Di­gi­tale Bü­cher wie­der­ge­bende E-Ink-Displays wer­den als so au­gen­scho­nend wie be­druck­tes Pa­pier ge­prie­sen. Leicht ge­wor­den ist der Le­se­stoff, nicht je­der für den Geist, doch exis­tiert er zu­neh­mend, ohne in der Summe an Ge­wicht zu­zu­neh­men, on­line ab­ruf­bar – in der Viel­falt prall ge­füll­ter Bü­cher­re­gale, ach was schreib ich, über­füll­ter Bi­blio­the­ken.
Seit ein, zwei Jah­ren, seit den letz­ten Mo­na­ten sieht man im­mer mehr Leute in … wei­ter­le­sen

Mi­cro­soft hat die Zah­lun­gen an seine Ak­tio­näre und Mit­ar­bei­ter ein­ge­stellt. Der mitt­ler­weile kleinste al­ler Software-Riesen setzt ab so­fort aus­schließ­lich auf freie Software-Entwicklung. An­fänge da­hin­ge­hend macht Mi­cro­soft seit dem In­ter­net. Geld sol­len Nut­zer dem Kon­zern vom heu­ti­gen Tag an spen­den. Zu die­sem Zweck muss Mi­cro­soft auf­ho­len, denn die be­zahlte Pro­gram­mie­rung war nicht … wei­ter­le­sen

Pro­fit, ein­sei­tige Ver­tei­lung von Res­sour­cen und Gü­tern, Ei­gen­ver­ant­wor­tung, In­di­vi­duum ge­gen­über be­dürf­nis­na­her Ver­sor­gung, Gleich­ver­tei­lung der Res­sour­cen und Gü­ter, Ge­samt­ver­ant­wor­tung, Kol­lek­tiv. Ka­pi­ta­lis­mus und Kom­mu­nis­mus, zwei Theo­rien, die sich nicht voll­stän­dig rea­li­sie­ren, den­noch sehr spür­bar aus­wir­ken. Wäh­rend das, was ers­tere be­schreibt, in den USA seit Ge­ne­ra­tio­nen ge­lebt wird, so­weit es sich ir­gend le­ben lässt, be­haup­tet sich das, wo letz­tere hin­zeigt, auf … wei­ter­le­sen

Ich be­komme vom Job­cen­ter Ar­beits­lo­sen­geld II. Für Er­werbs­lose und alle an­de­ren Staats­bür­ger sehe ich es als zeit­ge­mäße Um­set­zung von Grund­rech­ten an. Ge­gen Min­de­run­gen (Sank­tio­nen) mei­nes Le­bens­un­ter­halts, der ein Exis­tenz­mi­ni­mum dar­stellt, wehre ich mich. Ebenso ge­gen psy­chi­schen Druck, den Sank­ti­ons­an­dro­hun­gen auf mich aus­üben. Hartz IV er­war­tet … wei­ter­le­sen

Sehr ge­ehrte Wirtschaft,

durch un­zäh­lige Lä­den, Märkte, gas­tro­no­mi­sche, kul­tu­relle Ein­rich­tun­gen in den Stra­ßen oder ei­gens in Ein­kaufs­stra­ßen, Ein­kaufs­pas­sa­gen, Ein­kaufs­zen­tren, von Wer­be­schil­dern, Pla­ka­ten, In­fo­screens, aus Fly­ern, Bro­schü­ren, Pro­spek­ten, Ka­ta­lo­gen, aus dem … wei­ter­le­sen

Das größte so­ziale Netz­werk der Welt, über das hun­derte Mil­lio­nen Men­schen Tag für Tag, Stunde um Stunde mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren, tei­len, auf dem sie spie­len, Wer­bung ma­chen, Pro­dukt­tipps Auf­merk­sam­keit schen­ken, po­li­tisch ak­tiv sind u. v. a., diese der­zeit welt­größte Netz­ge­mein­schaft ver­kör­pert eine Vi­sion: … wei­ter­le­sen

Ne­ben dem Berg von Wa­ren und Dienst­leis­tun­gen exis­tiert der Schul­den­berg. Ers­te­rer will nach wie vor ge­kauft wer­den, letz­te­rer kann nicht mehr kau­fen. Der Staat häuft den Berg Schul­den seit lan­gem an, tut uns teil­weise Gu­tes mit­tels Fi­nan­zie­rung u. a. auf Pump. Denn wir wol­len das Mög­li­che, kei­nen Ver­zicht üben, man­che von uns nicht ärmer dran sein, als sie müs­sen. Das solle zu­künf­tig Ver­gan­gen­heit sein, hört man bis­wei­len, wir müss­ten Ab­stri­che ma­chen. Aber was würde dann aus den Pro­duk­tio­nen und Über­pro­duk­tio­nen un­se­rer enorm dy­na­mi­schen Wirt­schaft? Sollte mehr denn je eine Elite sie ver­brau­chen, die kei­nes­wegs nö­tig hat zu spa­ren, noch ein­falls­rei­cher wer­den müsste, wo im­mer es heißt Geld aus­zu­ge­ben?
In der Wirt­schaft ist Schul­den ma­chen ge­nauso nor­mal wie von Staats we­gen. Et­li­che … wei­ter­le­sen

Was wird uns zur Weih­nacht­zeit nicht al­les an­ge­bo­ten! Ich bleibe beim Ess­ba­ren. Hei­lig­abend ver­führt mich mit Weih­nachts­män­nern und Glöck­chen aus Zartbitter-, Vollmilch- und wei­ßer Scho­ko­lade, da­ne­ben mit Nou­gat, Mar­zi­pan und Mar­zi­pan­nou­gat, körb­chen­weise Nüs­sen und ei­nem Schäl­chen Pis­ta­zien. Kei­nes­wegs werde ich über die Weih­nachts­tage stre­cken müs­sen, ge­nug Nach­schub da­heim. Hei­lig­abend be­sticht fer­ner mit Kar­tof­fel­sa­lat, kä­se­ge­füll­ten Spe­zi­al­wie­nern, Kä­se­fon­due, zwecks Dip­pen noch reich­lich an­de­ren Würs­ten, Schwei­ne­me­dail­lons, ei­ner klei­nen Aus­wahl fri­schen Ge­mü­ses und Rei­hen kna­cki­ger Ba­guette­schei­ben, der ob­li­ga­to­ri­sche Grün­kohl dampft un­be­ach­tet. Zum Spekulatius-Kirsch-Sahne-Dessert, wie zu all dem Käse, passt ein nicht zu sü­ßer Glüh­wein, mit Schuss nicht zu süß.
Herr­lich der Duft der Gans am ers­ten Weih­nachts­tag, die es mit Klö­ßen, Sem­mel­knö­deln … wei­ter­le­sen

Ab­seits der Wiki- ha­ben spe­zi­ell In­ter­es­sierte die eine oder an­dere -pe­dia auf­ge­baut. Für prak­ti­zie­rende Ge­sell­schafts­kri­ti­ker gibt es An­ar­cho­pe­dia. Man be­achte die po­li­tisch kor­rekte Selbst­be­zeich­nung ›An­ar­chis­tIn­nen‹ auf der Haupt­seite. Wer ge­rade kei­nen Bock auf An­ar­chis­mus hat, au­ßer­dem lie­ber rum­blö­delt, dem sei Stu­pi­de­dia ans Herz ge­legt. Sie spricht sich wie da­hin­gel­allt, geht aber von kla­ren Fak­ten aus, die spä­tes­tens ab je­dem zwei­ten Satz ver­dreht wer­den, weil die Rea­li­tät sonst lang­wei­lig da­her­käme. Eine tie­ri­sche … wei­ter­le­sen

Zu ih­rer Zeit, um das Jahr 2000, steckte ich in den Kin­der­schu­hen mei­ner bis­her elf­jäh­ri­gen Ar­beits­lo­sig­keit. Schade, dass ich erst vor ei­ni­ger Zeit im Netz auf die Glück­li­chen Ar­beits­lo­sen ge­sto­ßen bin, die heute ver­streut im Land le­ben, einst als Ber­li­ner Grup­pie­rung die Öffent­lich­keit dar­auf auf­merk­sam mach­ten, dass ar­beits­los und glück­lich sein ver­ein­bar ist. Ein er­füll­tes Le­ben mit Er­werbs­ar­beit gleich­set­zen da­ge­gen Irr­sinn. Zu Glück wie Zu­frie­den­heit kann sie zwar bei­tra­gen, muss aber nicht.
Bei der Lek­türe von ›Mehr Zu­cker­brot, we­ni­ger Peit­sche‹, den Ge­sin­nungs­tex­ten der Glück­li­chen Ar­beits­lo­sen, fragte ich mich: Wa­rum habe ich mir an­fangs … wei­ter­le­sen